Wackelpudding-Symphonie
Elektronische Geräte müssen nicht immer aus Kabeln und komplizierten Bauteilen bestehen. Zumindest nicht ausschließlich. Zum Beispiel lässt sich auch mit Wackelpudding elektronische Musik machen. “Noisy Jelly”, derzeit nur ein Prototyp der Künstler Raphaël Pluvinage und Marianne Cauvard, ist ein Bausatz, bei dem man verschiedene Gelee-Formen selbst gießen kann. Zusammen mit dem Spielbrett wird daraus ein sehr originelles Instrument:
Verschiedene Salze, die dem Gelee zugesetzt werden, erzeugen die unterschiedlichen Farben. Die Salze, zusammen mit der Form des Gelees und der Stärke mit der es berührt wird, verändern die elektrische Kapazität. Das Spielbrett registriert diese Veränderungen und setzt sie in Töne um. Zugegeben, Noisy Jelly ist noch nicht ganz philharmoniereif, aber dafür dürfte es besser schmecken als die allermeisten anderen Instrumente.
QUELLE: http://www.forschungs-blog.de/elektronische-musik-mit-wackelpudding/
MehrMelodie der Technology
Wie sehr uns das Soundbranding manch großer Marken bereits verdorben hat sieht man spätestens an dem (zugegebenermaßen genialen) 5-tönigen Jingle des großen rosa Kommunikationskonzerns. Wie sehr uns aber diese Töne auch im Alltag verfolgen, man kann auch Kunst daraus machen.
MehrDo what you love and do it often!
This is your life! Interessantes Video einer kleinen Company, die Klamotten und weitere Produkte herstellt, die aus 100% recycelten Materialien, mit regenerativer Energie und CO2 neutralem Versand angeboten werden. Wer mehr darüber lesen möchte…
MehrUnterschätze niemals das Verhalten der Masse
Weekday: Randale nach Facebook-Einladung
veröffentlicht am 24.10.2011 um 14:55 UhrDass Facebook-Partys aus dem Ruder laufen können, ist spätestens seit Juni bekannt, als eine junge Hamburgerin versehentlich tausende User zu ihrem 16. Geburtstag einlud. Die Berliner Filiale der schwedischen Modemarke Weekday unterschätzte diese Gefahr offenbar trotzdem. Per Facebook hatte der Laden zu einem Sonderverkauf am Sonntag eingeladen und warb damit, dass es alle Vintage-Teile für unter acht Euro geben würde. Der Ansturm war deutlich größer als erwartet, die Mitarbeiter der Filiale überfordert und die Aktion endete im Chaos. “Es war krank, einfach nur krank”, postet eine Besucherin danach auf Facebook. “Die Klamotten waren auf dem Boden verstreut, Regale sind umgefallen, vorm Ausgang saßen Mädchen auf dem Boden und haben geweint.” Sogar die Beleuchtung soll geklaut worden sein.
Die Verkäufer hatten alle Schnäppchenjäger auf einmal in den Laden gelassen. Irgendwann gab es kein Vor und Zurück mehr. Diejenigen, die drinnen waren, wollten raus und diejenigen, die draußen waren, rein. Erst mit Hilfe der Polizei konnte die Situation wieder unter Kontrolle gebracht werden. Sie musste den Laden räumen. Weekday habe eine solche Situation niemals bedacht, entschuldigt sich das Unternehmen. “Wir haben die Risiken komplett unterschätzt”, schreibt Weekday auf seine Facebook-Fanpage und entschuldigt sich für die schlechte Organisation.
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Fundstücke Studien – Teil 1
Hier zwei Vorträge, die ich seinerzeit an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management in Köln gehalten habe:
Hunger
Eines der Hauptprobleme unserer Zeit, IMMER NOCH, sind Hungernöte und die Preise für Nahrungsmittel. Merkwürdig. Oder findest du das nicht? Was ist deine Meinung dazu?
Hier sind zwei Videos mit interessanten Hintergründen:
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Slow down
Ich bin total beeindruckt und verzückt vom eben endenden TV Auftritt meiner persönlichen Legende Helmut Schmidt, allerdings auch von Peer Steinbrück.
Man muss doch ehrlich sagen, dass eine politische TV Diskussion wesentlich besser und auch für die Massen geeignet ist, wenn
1. Die richtigen Gäste kommen
2. Gäste da sind, die Ahnung und wirklich was zu sagen haben
3. Die Diskussion von Moderatoren, ja wahren Journalisten geleitet und nicht unterbrochen wird
4. Die Geschwindigkeit der Diskussion wie gerade eben, einfach langsamer ist
5. Erklärungen für gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge gegeben werden
6. Fehler, sogar eigene, zugegeben werden
7. und nicht zuletzt die Höflichkeit der zwischenmenschlichen Unterhaltung eingehalten wird
Ich stimme leider mit Schmidt und Steinbrück überein, dass keiner der derzeitigen führenden Politiker überhaupt noch Ahnung hat. Traurige aber leider wirkliche Gewissheit.
MehrSoziale Medien oder die totale Illiusion
Da ich gerade beginne meine Masterarbeit zu genau diesem Thema zu schreiben, finde ich dieses hier sehr spannend:
Blogger-Kollegin SUSANNE POPP schreibt über eine interessante Entdeckung auf dem facebook-Profil von Weleda.
Relativ kurz zusammengefasst findet sie folgendes heraus: Es scheinen einige so genannte Fake-Profile (facebook-Profile, die nicht realen Personen gehören) angelegt worden zu sein, die sich mehr oder weniger regelmäßig zu Wort melden, Liken und Botschaften herauspusten. Zugleich sind diese wahrscheinlich nicht User auch noch auf anderen Profilen unterwegs. In den Profilen selbst gibt es einige Logik-Fehler, bspw. 1982 geboren und bereits seit 37 Jahren eine Initiative gegründet. Schlussendlich scheinen alle Fäden bei einer Online-Marketing-Agentur zusammenzulaufen. Soweit der Sachverhalt ihres Bolgeintrags. Der komplette Beitrag hier.
Jetzt beginnt aber erst der spannende Teil: die Kommentare auf diesen Blogeintrag sind erstens sehr zahlreich und zweitens äußerst spannend. Denn es schreiben hier teilweise Leute, die ihr Rufmord vorwerfen, unter anderem scheinbar auch User der Profile, bei denen sie glaubt, dass diese Fakes sind. Die Geschichte geht sogar noch weiter, in dem scheinbar eine Kampagne von der “Gegenseite” (WELEDA / Agenturen????) gestartet.
Interessanterweise habe ich mir gerade ein paar dieser Profile angesehen und es sind Fakten, die Frau Popp in ihrem Beitrag aufführt bereits geändert worden.
Aus eigener Erfahrung mit Fanpages bei Facebook und Agenturen, die für mich in diversen Jobs schon gearbeitet haben, kann ich diese Vorgehensweise auf kleinem Level bestätigen.
Natürlich sind die Mitarbeiter einer Agentur beispielsweise die ersten Fans einer Fanpage bei Facebook und selbstverständlich diskutiert man selbst zu Marktforschungszwecken in Foren mit, ohne seine wahre Identität preis zu geben.
Nun geht es aber um das Thema Fakeprofile und deren Einsatz in sozialen Netzwerken. Die Einschätzung dazu liegt eigentlich sehr klar auf der Hand. Social Networks sind nicht die Erfindung von Menschen, die die Welt verbessern wollen. Sie alle (XING, Facebook, Wer kennt wen, StudiVZ usw.) sind gegründet worden, um damit Geld zu verdienen. Und klar, man möchte als Unternehmen, welches dort vertreten ist auch einen Return on Investment. Und der stellt sich ja nur ein, wenn meine Botschaft weit verbreitet wird… Die Frage ist doch jetzt eher moralischer Natur.
Allerdings muss man auch ganz klar sagen, dass wir alle doch bereits in der Werbung den Fakes vertrauen. Oder glaubt irgendjemand daran, dass all die Menschen, die uns in Werbespots und Anzeigen entgegenlächeln und weißmachen wollen, dass das Produkt oder die Dienstleistung ihr Leben wirklich verändert hat. Oder viel schlimmer, glaubt jemand zum Beispiel Günther Jauch, dass er wirklich SKL spielt?
Ok, es ist vielleicht nicht wirklich lupenrein und sehr anständig falsche Profile irgendwo in Netzwerken anzulegen und damit dann “Werbung” für die eigene oder andere Sachen zu machen. Aber so funktioniert meines Erachtens nun einmal die Werbeindustrie, so viel ist klar.
Liebe Frau Popp, ich verstehe ihre Frustration und finde auch ihren Artikel, ihre Recherche sehr gut. Aus User- oder Konsumentensicht sind ihre Argumente zum großen Teil ja auch nachzuvollziehen. Und auch die Statuten vin bspw. Facebook lassen ja eigentlich auch keine gefakten Accounts Aber bedenken sie auch einmal die andere Seite.
Allerdings muss ich hier auch einmal ganz stark das Verhalten von Firmen und Agenturen kritisieren: Liebe Kollegen, denkt doch bitte daran, dass
- soziale Netzwerke aus Menschen bestehen, die Erlebnisse und Meinungen austauschen und nicht in erster Linie von Werbung (und dann auch noch schlecht gemachter) bombardiert werden wollen
- Netzwerke, vor allem öffentliche/offene ihre eigene Dynamik haben und solche Machenschaften “Nach hinten losgehen” können
- es vielleicht besser wäre anstatt “falsche User” über eure achso tollen Produkte und Dienstleistungen referieren zu lassen, einfach tolle Produkte und interessante Geschichten zu haben, die “echte Menschen” interessieren?
In diesem Sinne.
MehrInnovation made in Germany
Erstaunlich was das Land der Dichter und Denker immer wieder hervorbringt. Ich finde dieses Tool richtig klasse!
Und das ganze ist auch noch eine Diplomarbeit mit dem Titell “Throwable Camera Array for Capturing Spherical Panoramas”.
Mehr dazu auf der Seite von Jonas Pfeil.





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